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Brückenfinanzierung

Zwischenfinanzierung beim Erwerb einer neuen Beteiligung. Gelegentlich setzt die DBAG zum Erwerb einer Beteiligung zunächst ausschließlich eigenes Kapital ein, um die Zeit bis zum Abschluss einer Akquisitionsfinanzierung zu überbrücken. Wenn nach dem Vollzug der Transaktion die Akquisitionsfinanzierung arrangiert ist, ersetzt diese einen Teil des eingesetzten Kapitals, der dann wieder an die Investoren zurückfließt.

Buy-out-Fonds

Private-Equity-Fonds mit Fokus auf > MBOs.

Carbon Disclosure Project (CDP)

Gemeinnützige Organisation mit dem Ziel der weltweiten Transparenz im Umweltschutz. Die DBAG berichtet im Rahmen des CDP auf jährlicher Basis detailliert über die Emission von Treibhausgasen.

Carried Interest

Eine in der Private Equity- Industrie typische kapital-disproportionale Ergebnisbeteiligung von Investmentmanagern am Erfolg eines verwalteten oder beratenen Fonds, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Carried Interest dient der Incentivierung der Investmentmanager und dem Gleichlauf der Interessen mit den Fondsinvestoren.

Co-Investitionsvehikel

Gesellschaften, über die die DBAG ihre Co-Investments an der Seite der DBAG-Fonds strukturiert.

Co-Investment

Die DBAG investiert an der Seite der DBAG-Fonds in Unternehmensbeteiligungen. Das Verhältnis zwischen diesem Co-Invest­ment der DBAG und den übrigen Investoren eines Fonds ist für die Laufzeit des Fonds fest; auf die DBAG entfällt stets ein Minderheitsanteil an der jeweiligen Unternehmensbeteiligung.

Corporate Functions

Die unterstützenden Funktionen für den Investmentprozess und die administrativen Aufgaben. Dazu zählen auch die Portfoliobewertung und das Risikomanagement.

DBAG ECF

Abkürzung für den DBAG Expansion Capital Fund, der von der DBAG verwaltet wird und an dessen Seite die DBAG in Wachstumsfinanzierungen co-investiert.

DBAG-Fonds

Von der Deutschen Beteiligungs AG verwaltete beziehungsweise beratene Fonds, an deren Seite sie co-investiert. Das Prinzip: Investoren sagen Kapital in bestimmter Höhe zu, das schrittweise abge­rufen wird, sobald passende Investitionsmöglichkeiten vor­liegen. Nach Veräußerung der eingegangenen Beteiligung wird der Erlös an die Investoren ausgezahlt.

Dealflow

Investitions- beziehungsweise Beteiligungsmöglichkeiten, die sich einer Beteiligungsgesellschaft wie der DBAG bieten.

Deal-Sourcing

Suche und Auswahl potenzieller Portfoliounternehmen.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Gibt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften wieder und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung in Form von Empfehlungen und Anregungen.

Discounted-Cashflow-Methode

Verfahren zur Unternehmensbewertung. Dabei wird der Unternehmenswert als abgezinste Summe zukünftig erwarteter Zah- lungsströme ermittelt. Die Abzinsung erfolgt mit einem Satz, in den der Zinssatz für eine langfristige risikolose Anlage sowie eine Risikoprämie eingehen.

Due Diligence

Sorgfältige, systematische und detaillierte Erhebung, ­Prüfung und Analyse von Daten einer potenziellen Beteiligung im Zuge einer Transaktion. Ziel ist die Ermittlung der Stärken und Schwächen des Unternehmens sowie die Bestimmung der ­Risiken einer Beteiligung an diesem Unternehmen.

Eigenkapitalkosten

Kalkulatorische Zinsen auf das eingesetzte Eigenkapital. Genau wie Fremdkapitalgeber erwarten auch Eigenkapitalgeber (Aktionäre) eine Rendite auf das Kapital, das sie Unternehmen zur Verfügung stellen. Diese erzielen sie üblicherweise durch Aktienkurssteigerungen und Ausschüttungen. Die Eigenkapitalkosten können anhand diverser Ansätze ermittelt werden und liegen üblicherweise über denjenigen des Fremdkapitals, da Eigenkapital mit höheren Risiken verbunden ist. Bei der DBAG wird für die Berechnung des Eigenkapitalkostensatzes das Capital Asset Pricing Model (CAPM) verwendet. Bei dieser Berechnungsmethode wird zu einem risikofreien Zinssatz ein anhand einer mathematischen Formel ermittelter, unternehmensspezifischer Risikozuschlag addiert.

Eigenkapitalrendite je Aktie

Zentrale Zielund Erfolgsgröße der DBAG. Um sie zu errechnen, setzen wir das Eigenkapital je Aktie am Ende eines Geschäftsjahres in Beziehung zum Eigenkapital je Aktie bei Beginn des Geschäftsjahres, vermindert um die Dividende, die im Lauf des Geschäftsjahres ausgeschüttet wurde.

ESG

Abkürzung für „Environmental, Social and Governance“ (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Die DBAG berichtet über diese Themen regelmäßig.

Fair Value

Siehe „Zeitwert“.

IFRS

Abkürzung für „International Financial Reporting Standards“ (vormals: IAS). Bilanzierungsregeln, die seit 2005 für die Konzernrechnungslegung börsennotierter Unternehmen in der Europäischen Union verpflichtend sind.

Investmentgesellschaft (nach IFRS 10)

Gemäß Verlautbarung des International Accounting Standards Board (IASB) darf ein Unternehmen, das laut Definition als Investmentgesellschaft anzusehen ist, seine Tochterunternehmen nicht konsolidieren, sondern muss sie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerten. Tochterunternehmen, die Dienstleistungen mit Bezug zu den Anlageaktivitäten des Mutterunternehmens erbringen, müssen weiterhin konsolidiert werden. Die DBAG erfüllt als Mutterunternehmen die typischen Merkmale einer Investmentgesellschaft im Sinne des IFRS 10.

IRR

Abkürzung für „Internal Rate of Return” (interner Zinsfuß). Finanzmathematische Methode zur Berechnung der Rendite eines Investments.

Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)

Rechtliche Grundlage für Verwalter offener und geschlossener Fonds.

Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG)

Unternehmen mit satzungsmäßigem Sitz und Hauptverwaltung in Deutschland, dessen Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist, inländische Investmentvermögen, EU-Investmentvermögen oder ausländische alternative Investmentfonds zu verwalten. Für jedes Investmentvermögen kann nur eine Kapitalverwaltungsgesellschaft zuständig sein, die für die Einhaltung der Anforderungen des > KAGB verantwortlich ist. Die DBAG ist als Kapitalverwaltungsgesellschaft nach dem KAGB registriert.

M&A

Abkürzung für „Mergers & Acquisitions“ (Fusionen und Übernahmen). Sammelbegriff für derartige Transaktionen im Unternehmensbereich.

Management-Buy-out (MBO)

Erwerb eines Unternehmens durch dessen Management mit Unterstützung eines oder mehrerer Finanzinvestoren, die die Transaktion überwiegend finanzieren und dabei die Mehrheit der Stimmrechte beziehungsweise des Kapitals übernehmen.

Mezzanine-Kapital

Hybridkapital. Eine Mischform zwischen dem stimmberechtigten Eigenkapital und dem erstrangigen Fremdkapital.

Mittleres Marktsegment

Der Markt für Unternehmenstransaktionen wird in drei Segmente unterteilt: Transaktionen mit einem Volumen von unter 50 Millionen Euro gelten als „klein“; das mittlere Marktsegment umfasst Transaktionen zwischen 50 und 250 Millionen Euro; Transaktionen mit einem höheren Volumen bilden das obere Marktsegment.

Multiplikatorverfahren

Verfahren zur Unternehmensbewertung. Der Wert ergibt sich als Produkt einer Erfolgskennziffer des Unternehmens (z. B. des Gewinns) und eines aus aktuellen Marktpreisen abgeleiteten Multiplikators. Dieser Multiplikator wird auf Basis des Quotienten aus Marktpreisen einer Gruppe von Vergleichsunternehmen und deren Erfolgskennziffern berechnet.

Nettovermögenswert

Summe aus dem Zeitwert des Portfolios zum Stichtag, vermindert um die Anteile der Minderheitsgesellschafter an den Co-Investitionsvehikeln (überwiegend „Carried Interest“), den übrigen Aktiva und Passiva dieser Vehikel (z. B. abgerufene, aber noch nicht investierte Finanzmittel), den sonstigen langfristigen Vermögensgegenständen und Finanzmitteln, vermindert um (etwaige) Bankschulden.

Peer Group

Gruppe von Unternehmen, die hinsichtlich Branchenzugehörigkeit, Struktur, Produkten und Umsatz einem Unternehmen ähnlich sind (Vergleichsunternehmen).

Portfolio

Alle Beteiligungen der DBAG.

Rating

Bei einem Rating werden Schuldner oder Wertpapiere hinsichtlich ihrer Kreditwürdigkeit oder Kreditqualität nach Boni­tätsgraden eingestuft. Die Einstufung nehmen in der Regel sogenannte Ratingagenturen vor.

Refinanzierung

Bei Transaktionen im Unternehmensbereich die Substitution eines bestehenden Darlehens durch ein anderes. Im Rahmen eines Unternehmenserwerbs kann zum Beispiel ein Gesellschafterdarlehen durch eine Akquisitionsfinanzierung ersetzt werden.

Rekapitalisierung

Ersetzen eines Teils des im Unternehmen gebundenen relativ teuren Eigenkapitals durch zinsgünstigeres Fremdkapital. Ziel ist eine Optimierung der Kapitalstruktur. Die frei gewordenen Mittel fließen an die Gesellschafter.

Secondary/Tertiary Buy-out

Verkauf eines Unternehmens von einem Finanzinvestor an einen anderen Finanzinvestor.

Strukturiertes Unternehmen

Begriff aus den > IFRS. Unternehmen, das so ausgestaltet ist, dass Stimmrechte oder ähnliche Rechte bei der ­Entscheidung, wer das Unternehmen beherrscht, nicht ausschlaggebend sind.

Top-up Fund

Soll gemeinsam mit dem Hauptfonds, dem DBAG Fund VII, in größere Transaktionen (Investitionsbeträge, die zehn Prozent der Mittel des DBAG Fund VII übersteigen) investieren.

UBGG

Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBG). Die Deutsche Beteiligungs AG war die erste Gesellschaft, die 1985 den Status einer UBG erlangte. Das Gesetz gewährt zum Beispiel – unter Berücksichtigung gewisser Bedingungen – die Befreiung von der Gewerbesteuer und soll mittelständischen Unternehmen den mittelbaren Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichen.

Unitranche

Kreditfinanzierung, bei der vorund nachrangige Fremdkapitalkomponenten in einer Tranche kombiniert werden.

Wachstumsfinanzierung

Minderheitliche Beteiligung an einem Unternehmen – die Mehrheit verbleibt im Besitz des bisherigen Eigentümers. Wachstumsfinanzierungen können sehr jungen Unternehmen oder bereits etablierten Unternehmen zugutekommen, um die nächsten Expansionsschritte zu finanzieren. Mehr Informa­tionen: https://www.dbag.de/wachstumsfinanzierung/.

Zeitwert (auch: Fair Value)

Wert, zu dem eine Beteiligung zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern gehandelt würde. Gemäß diesem Wertkonzept sind nach den Bilanzierungsregeln der > IFRS unter anderem finanzielle Vermögenswerte, zum Beispiel Unternehmensbeteiligungen, zu bewerten.